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Leider existieren nur noch wenige Originalfotos, die in den letzten Jahren sehr viel an Qualität verloren haben. Der Dicke hütet sie wie seinen Augapfel, aber ich darf sie Dir trotzdem zeigen........! “Esmeralda vom Steighof” war Mädys Zwingername.

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Nachdem der Dicke und Märy mit ihren Kindern mehr als zwei Jahre lang in Karlsruhe in einer Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses gewohnt hatten, konnten sie in ein anderes Stadtviertel umziehen und nachdem in dem neuen Haus schon ein Hund wohnte war es natürlich klar, dass früher oder später auch wieder ein Hund zu meiner Dackelfamile gehören würde. Alle haben noch immer unter der Trennung von Arco gelitten und den Kindern fehlte ihr Spielgefährte wirlklich sehr. Beruflich war der Dicke immer im Großraum Karlsruhe unterwegs, um die vielen kleinen Schnapsbrennereien zu kontrollieren und kam so in viele landwirtschaftliche Betriebe und in jedes Dorf. Einmal kam er gerade dazu, wie ein Schnapsbrenner eine Bassethündin mit ihrem Wurf im Hof der Brennerei spielen ließ. Er war der Landeszuchtwart für Bassethounds in Baden-Württemberg und der Dicke hat sich mit ihm lange unterhalten und viel über diese als eigenwillig geltende Rasse gelernt. Einer der kleinen Hunde hat am Schnürsenkel des Dicken gezerrt und wenn es nach dem Dicken gegangen wäre, hätte er diesen Hund sofort gekauft. Alle Welpen hatten jedoch schon einen neuen Besitzer, denn die Nachfrage war groß und der Zwingername sehr bekannt. Zwei Tage später erhielt der Dicke einen Anruf von diesem Züchter. Er erzählte, dass sich ein älteres Ehepaar einen der jungen Hunde gekauft hätte und nun von ihren erwachsenen Kindern ein “ Hundehalteverbot” auferlegt bekommen hätte. Er als Züchter würde nicht unbedingt auf dem Verkauf bestehen, denn ihm sei das Wohl der Junghunde mehr wert als das Geld. Wenn der Dicke also noch Interesse hätte.........? Als ehemaliger Diensthundeführer würde sich der Dicke bestimmt durchsetzen können, wenn sich so ein Bassethund behaupten möchte, meinte der Züchter. Zwei Stunden später konnte sich Mädy mit zwei Katern anfreunden und tobte bald mnit ihnen in der grossen Wohnung herum. Die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt gerade mit den Grosseltern in Italien im Urlaub, so konnte sich Mädy ganz ruhig eingewöhnen. Natürlich war die Überraschung und die Freude groß, als die Kinder nach ihrer Rückkehr den neuen Mitbewohner vorfanden und Mädy hatte viel zu tun, um sich reihum ihre Streicheleinheiten abzuholen. Mädy bellte kaum, war sehr sauber und hatte manchmal das Auftreten einer vornehmen alten englischen Lady. Manchmal legte sie sich inmitten einer Straßenkreuzung flach auf den Bauch und es war unmöglich sie von dort wegzuziehen, oder aufzuscheuchen. Anfangs hupten die Autofahrer noch, dann kannten sie den verrückten Hund und fuhren lachend um Mädy herum. Manchmal auch absichtlich ganz nahe an ihr vorbei, doch das störte die Bassetdame nicht. Wenn Mädy genug gesehen hatte, stand sie auf und lief ´weiter ihre Runde. Märy und der Dicke haben Geduld und haben immer gewartet, bis Mädys Neugierde befriedigt war. Oft haben sich Passanten nach dem Befinden des Hundes erkundigt und angeboten ihn zum Tierarzt zu fahren, wenn Mädy mal wieder teilnahmslos am Boden herumlag. Mädy fuhr, wie ich auch, immer auf Märys Schoss mit in den Urlaub . Bei einem Lebendgewicht von ca. 24 kg war das nicht immer bequem für Märy.....!*ggg* .Meine Dackelmenschen sagen, wo der Hund nicht geduldet wird , ist für sie erst recht kein Platz.!. Als Mädy fast 14 Jahre alt war verlor sie eines Morgens sehr viel Blut und rannte laut schreiend durch die Wohnung. Der Tierarzt stellte Nierenversagen fest und erlöste sie durch eine Injektion für immer. Als Märy das viele Blut sah wurde ihr übel und sie wurde ohnmächtig. Der Dicke hob sie auf und wollte sie in das Schlafzimmer tragen, während Mädy noch immer vor Schmerzen schreiend durch die Wohnung rannte. Mit Märy auf den Armen konnte der Dicke nicht sehen, dass ihm Mädy genau zwischen die Beine rannte. Er fiel hin, Märy mit ihm und diese prellte sich dabei ganz gewaltig den verlängerten Rücken. Der Dicke ist so unglücklich mit dem Fuß nach vorn gekippt, dass er sich den großen Zeh gebrochen hat. Als dann alles vorbei war wollte Märy nie mehr einen Hund ! Mädy im Hundehimmel hat das aber nicht zugelassen und so kam dann Wutzel in die Familie

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